Einführung zur Bürgerversammlung im März 2006

1. B e g r ü ß u n g:
Sehr geehrte BürgerInnen .............................................

2. A b l a u f:

a) Grundgedanken
Mit der Zusammenlegung der turnusmäßig alle 2 Jahre stattfindenden Bürgerversammlung möchte ich meinen Willen und meine Absicht einer zusammengehörigen und zusammenarbeitenden Gemeinde ausdrücken. Denn nur wenn wir gemeinsam Diskutieren und uns austauschen werden wir die großen Probleme und Herausforderungen der Zukunft meistern. Nebenbei bemerkt machen es unsere „ALTEN“, etwa bei den Seniorennachmittagen, und unsere „JUNGEN“ in Schule und Kindergarten längst vor!

Der Bürgermeister und der Gemeinderat stehen wie keine anderen Vertreter in ähnlichen Positionen ständig unter Beobachtung. Nicht nur deshalb sind die Bürgerversammlungen ein gutes demokratisches Instrument sich mit den Bürgern in sachlicher Diskussion auszutauschen. Gerade h i e r auf dieser Ebene kann jeder einzelne Bürger noch überprüfen und Einfluss nehmen, wie sich die Gemeinde entwickelt. Eben h i e r ist es, wie in keinem anderen politischen Bereich möglich, getroffene Entscheidungen zu verfolgen und deren Auswirkungen ganz konkret zu überprüfen. Denn in Zeiten der Globalisierung ist die Gemeinde nach der Familie der wichtigste Lebensraum. An dieser Gemeinschaft aktiv und unmittelbar teilzunehmen, ist das Recht und die Pflicht eines jeden engagierten Bürgers.

Ein lückenlosen Tätigkeitsnachweis ist im Zeitrahmen einer Bürgerversammlung viel zu eng und daher bitte ich Sie, sich durch die Teilnahme an den Sitzungen, Einsicht in die Sitzungsunterlagen und des Haushaltsplanes, alle Ihnen wichtig erscheinenden Informationen abzugreifen oder dementsprechend bei den Gemeindevertretern abzufragen.

Ich werde durch meine Zahlendarstellung darauf aufmerksam machen, dass die Zahlenspiele in der Presse überwiegend Makulatur sind, wie z.B. die Senkung der Bezirksumlage um ca. 4 % oder etwa die Erhöhung der Gewerbesteuer.

Im Endeffekt wird uns zwar das Geld auf der einen Seite in die Tasche gesteckt, letztendlich jedoch schneller wieder auf der anderen Seite herausgenommen.

Deshalb müssen wir uns, sollte eine stetige Weiterentwicklung unserer Gemeinde bezweckt sein, bewusst und mehr denn je auf unsere Möglichkeiten, Stärken und Fähigkeiten verlassen und auch bauen können.

Das ‚Gejammer’ im Kreisrat beispielsweise ist meinerseits bald nicht mehr mitanzuhören betreffend des Schuldenanstiegs von ca. 11 auf fast 20 Mio. € innerhalb der letzten 10 Jahre, wobei hier paradoxerweise für die künstlerische Gestaltung des Ganztagsbetreuungszentrums in Hassfurt mal knapp 100.000,00 € Kostenmehraufwand toleriert wird.

Wer schiebt solch einem Größenwahn, finanziert aus unseren Geldbeuteln, endlich mal einen Riegel vor ?!!!

b )Zahlen der Gemeinde

 F O L I E N
(mit nur einem Klick kann die Präsentation geöffnet werden)

c) PAUSE
Nachdem ich nun einige Diskussionsgrundlagen aufgezeigt bzw. gegeben habe, bitte ich nach der PAUSE dementsprechend um sachlichen und konstruktiven Meinungsaustausch, um effektiv Konfliktsituationen gemeinsam zu eruieren und akzeptable Resultate zu finden.

d) Diskussion

Schlussbemerkung:

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

ich denke doch, dass sich unsere Bilanz sehen lassen kann.

Ich versichere Ihnen, dass wir, Ihre Gemeindevertreter, weiterhin mit den uns anvertrauten Steuergeldern bestmöglich umgehen werden.

Ziel meiner Darlegungen war es, Ihnen Perspektiven für unsere Gemeinde aufzuzeigen, ohne dabei auf den Hinweis und die Erklärung der bestehenden Problemfelder verzichten zu müssen.

Ich darf mich bei allen, die sich durch sachliche und konstruktive Beiträge an der Diskussion beteiligt haben, recht herzlich bedanken.

Die Bürgerversammlung bietet mir gleichzeitig auch die Gelegenheit, meine Anerkennung für Ihrer aller eingebrachtes Engagement zum Ausdruck zu bringen, sei es betreffend Verein, Kirche, privater bzw. ehrenamtlicher Natur.

Ohne diesen vorbildlichen Einsatz und selbstverständlichen Initiativen wäre es schlecht um unser Gemeinschaftsleben bestellt.

Deshalb können und müssen wir stolz auf diese freiwillige und unverzichtbare Mitarbeit zum Wohle aller sein.

(Aidhausen, 28. März 2006)

E N D E